Achievments 2017

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“The lyrical poems in this anthology invite reader participation and ongoing reflection on themes that are relevant to us all. They dig below the surface but remain accessible and vibrant. Love shines through, from marital to that conferred by grand-parenting. It flows out to encompass the vexing and heartrending question of the homeless; those displaced by war and politics, and powerless to defend themselves. The challenges of advancing years are realistically addressed in terms of downsizing, and the sale of the family home and possessions treasured over decades; the need for re-evaluation of what matters most. Nature is celebrated and the small bright moments that each day can grant to those who pause and look around them. History moves into present tense, ‘finds cracks – lets the light shine in’.” – Beverley George
“I have been reading Colleen Keating’s poems for many years now and always with pleasure. Colleen has a distinctive Australian voice that combines sensitivity with clear, powerful free verse. Her images are both striking and profound. She has the ability to bring the natural world to life and is able to give a personality to a whole landscape. So her poems are imbued with a spirit of place for both the natural and man-made environments. These poems are both moving and wise, underpinned by a gentle spirituality from a woman’s perspective.” – John Egan
“Colleen Keating’s second collection of poetry teases and tantalises. It explores the inexpressible with delightful moments of discovery. Colleen gives us a spirit of hope in a troubled world.” – Decima Wraxall

 

Thank you to Ginninderra Press, my new poetry book,  Fire on Water has arrived. Love the presentation.

LAUNCH DATE :   Sunday afternoon 19th November 2017 2.30 -4.30

                                              at Writers Centre Rozelle . All welcome

 

 

 

 

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Thank you Annette . I am proud to have my poem translated into German and to be included in the journal Hildegard Weg

in search of Hildegard of Bingen

by Colleen Keating

translated by Annette Esser

… auf der Suche nach Hildegard von Bingen

… ich nehme einen Zug aus Bingen
durchs Rheintal
an diesem Sommertag
steige auf einen steilen Hügel
erleichtert ein altes Schild zu finden Klosterruine
das auf einen grünen Pfad führt
in einen kühlen schattigen Hain

Überreste des Klosters aus dem zwölften Jahrhundert
moos-gefleckte Steinwände,
die meist von Rebstöcken bedeckt sind,
und eingebettete Baumwurzeln
das hier ist Hildegards Welt

in diesem Moment
in den Umrissen einer anderen Zeit zu stehen,
Zeit ist formlos,
die Einteilung in Jahrhunderte unscharf.

nur das Auge meiner Seele sieht
eine lebendige junge Frau
und blühende Kräutergärten

sie bereitet Salben und Säfte
steht den Kranken bei
hört auf den Wind
und findet Gott in den Hügeln über ihr

Kairos Zeit
für ihre Visionen, Schriften, Mandalas und Musik
später eine mächtige feministische Stimme
gegen Korruption Patriarchat und sinnlosen Krieg

die Erde ist unsere Mutter sie würde singen
ehre sie und sorge für sie
wenn wir sie ausbeuten und über sie herfallen
gerät sie aus dem Gleichgewicht
und der Preis wird hoch sein
dann gab es neunhundert Jahre Stille

zu unserer Zeit
ist das Maß lautstark aus der Balance geraten
das wer bietet mehr und der Dow sind die Maßstäbe
ein tägliches Reinziehen von Massakern trägt zu unserer Unterhaltung bei
Seelenverstümmelung belässt Soldaten unfähig zum Weinen

Ich lehne mich gegen die Mauer, die als Hildegards Frauenklause bezeichnet wird
im üppigen Schatten eines Mandelbaums
hängende Früchte nun lustvoll
die Leere
das Nichts
wie menschlich das Warten zu fürchten.
dass die Fülle zurück kehrt

meine Augen skandieren nach ihrer Gegenwart

das ferne Haar eines Mädchens
eingefercht in eine zerbröckelnde Nische
zieht meinen Blick an
fein und zäh

Ich fühle eine Erregung
Wie ein erstes Flattern neuen Lebens

Allzu oft sind das zerbrechliche intime Flüstern
die Helligkeit der Berührung
das Flackern einer heiligen Lampe
Tore, die wie das Atmen leicht übersehen werden

Ich sinniere über den Anstieg und Abfall meines Atems
Höre auf das Murmel n des Herzschlags

viriditas murmelt Hildegard

Hildegard ist hier
Ich zucke nicht zusammen ich habe sie erwartet
nichts wie die graue Statue an der Abtei
die Globus und Feder hält

ihre Gegenwart ist intim
Licht glüht leuchtend
ihre Arme voll Kräuter aus dem Garten
und ihre matschigen handgefertigten Sandalen
lassen mich lachen

 

feather

 

 

MAY 2017

 

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A SUITE OF POEMS

FROM  OUR TRIP

TO

NORTHERN TERRITORY AND KIMBERLEYS

A centre spread in FreeXpresSion  Issue No 5 May 2017

 

Litchfield National Park

the Jesus Bird

parallel realms

In the beginning

Kakadu

Katherine Gorge 1.

Katherine Gorge 2 Learning to Fly